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Jesus kam „nicht hoch zu Ross“ (Kardinal Schönborn)

Jesus kam „nicht hoch zu Ross“ (Kardinal Schönborn)

Jesus kam „nicht hoch zu Ross“ (Kardinal Schönborn)

Den Auftakt der Karwoche (kara = althochdeutsch Klage, Kummer, Trauer) stellt der Palmsonntag dar, wobei an diesem Tag an den Einzug Jesu in Jerusalem gedacht wird.

Am Gründonnerstag (mittelhochdeutsch „greinen“ = wehklagen) wird im abendlichen Gottesdienstes an das Letzte Abendmahl Jesu erinnert.
Nach dem Läuten der Glocken während des Glorias verstummen diese (und die Orgel) bis zum Gloria der Osternacht.
Karfreitag ist ein streng gebotener Fasttag. Um 15.00, zur Todesstunde Jesu, steht im Gottesdienst die Kreuzverehrung im Mittelpunkt. Das Altarkreuz wird mit einem violetten Tuch verhüllt.
Als stillster Tag im Kirchenjahr ist der Karsamstag der letzte Tag der Fastenzeit.
Mit der Auferstehungsfeier in der Osternacht endet die Karwoche.

Brauchtum in der Karwoche:

Palmsonntag: Palmprozessionen mit Palmzweigen bzw. Palmbuschen
Gründonnerstag: Chrisammesse (Weihe der heiligen Öle) am Morgen (wird oft bereits am Mittwoch gefeiert)
Die Fußwaschung ist Zeichen der dienenden Liebe Jesu während des Gottesdienstes am Abend
Verstummen der Glocken - stattdessen Ratschen, weil der Überlieferung nach die Glocken nach Rom geflogen sind
Kochen grüner Speisen
Karfreitag: Kreuzweg, bzw. Prozessionen