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Wien: Päpstliche Auszeichnung für P. Gregotsch

Wien: Päpstliche Auszeichnung für P. Gregotsch

Wien: Päpstliche Auszeichnung für P. Gregotsch

KATHPRESS-Tagesdienst Nr. 90, 15. April 2011 – Seite 11
 

Wien: Päpstliche Auszeichnung für P. Gregotsch
 

Kardinal Schönborn überreichte langjährigem Generalsekretär der Superiorenkonferenz den Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“


Wien, 15.04.11 (KAP) P. Leonhard Gregotsch, langjähriger Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs und aktuell Leiter der Arbeitsgemeinschaft der Ordensspitäler Österreichs, ist mit dem päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“ ausgezeichnet worden. Kardinal Christoph Schönborn überreichte Gregotsch die Auszeichnung am Freitagnachmittag im Rahmen einer Feierstunde im Erzbischöflichen Palais. Gregotsch wurde die Ehrung für seine Verdienste um die Erhaltung und Stärkung der Ordenswerke zuteil.
 

Leonhard Gregotsch wurde am 23. September 1933 in St. Johann (Westungarn) geboren. 1950 trat er in das Noviziat der Kamillianer ein und studierte Philosophie in Kramsach/Tirol und Theologie in Münster/Westfalen. Am 29. Juni 1957 wurde er in Eisenstadt zum Priester geweiht.
 

Weiterführende Studien absolvierte Gregotsch in Wien, Salzburg und Rom. Er wirkte als Krankenhausseelsorger in Wien-Lainz und Salzburg-Lehen sowie als Lehrer, Direktor, Superior und Verwalter des Privatgymnasiums der Kamillianer in Losensteinleiten (Oberösterreich).
 

Erstmals war Gregotsch von 1968 bis 1974 Provinzial der Kamillianer Österreichs; mehrmals wurde er wieder gewählt, zuletzt 2010.
Von 1979 bis 2002 war P. Gregotsch Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, von 1982 bis 1989 auch Generalsekretär der Union der Superiorenkonferenzen Europas (UCESM).
 

In Anerkennung seiner vielfältigen Leistungen wurde P. Gregotsch bereits mit dem Großen Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.

 

Visionskraft und Managementqualitäten

 

Durch seine Tätigkeit habe P. Gregotsch entscheidend dazu beigetragen, dass österreichische Ordensgemeinschaften weiterhin im Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich dieses Landes einen festen Platz haben, würdigte die Vinzenz-Gruppe die Verdienste von Gregotsch in einer Aussendung. Kraft seiner Vision und seiner Managementqualitäten habe er moderne Strukturen initiiert, die die Existenz der Ordenseinrichtungen nachhaltig absichern.
Gregotsch habe auch führend dabei mitgewirkt, dass Österreichs konfessionelle Spitäler – allen drückenden Nachwuchssorgen und wirtschaftlichen Herausforderungen zum Trotz – ihre Position nachhaltig absichern konnten.
 

 P. Gregotsch